Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, verändert sich auch unser Schlafverhalten. Wir gehen früher ins Bett, ziehen die Decke höher und suchen die Nähe zum Partner. Das hat nicht nur mit Gemütlichkeit zu tun. Körperliche Nähe beruhigt, schenkt Wärme und kann sich sogar auf die Qualität des Schlafs auswirken.
Gleichzeitig kennen viele Paare das kleine nächtliche Tauziehen: Einer dreht sich um, nimmt die Decke mit, und der andere liegt plötzlich im Kalten. Mit Rücksichtslosigkeit hat das selten zu tun. Meist ist die Decke einfach zu klein für zwei.
Die Bettdecke in 220 x 240 cm löst dieses Problem. Sie ist so bemessen, dass zwei Menschen gemeinsam darunter Platz finden, auch wenn sie sich im Schlaf bewegen.
Was die Forschung über das Schlafen zu zweit sagt
Lange galt die Annahme, dass Paare allein besser schlafen. Wer neben einem anderen Menschen liegt, bewegt sich mehr und wird häufiger gestört. Ein Forschungsteam um den Schlafforscher Henning Johannes Drews vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel kam jedoch zu einem überraschenden Ergebnis.
Für die Studie verbrachten zwölf junge Paare mehrere Nächte im Schlaflabor, teils allein, teils gemeinsam. Neben den Körperbewegungen wurden auch Gehirnströme, Atmung und Herzaktivität aufgezeichnet. Zwar bewegten sich die Teilnehmenden zu zweit tatsächlich etwas mehr. Ihr Schlaf wurde dadurch aber nicht schlechter. Die REM-Phasen, also der Traumschlaf, waren beim gemeinsamen Schlafen sogar länger und seltener unterbrochen.
Der REM-Schlaf spielt eine wichtige Rolle für die Verarbeitung von Gefühlen und Erlebnissen. Die Forschenden vermuten deshalb, dass gemeinsamer Schlaf zu mehr emotionaler Ausgeglichenheit beitragen kann. Außerdem zeigte sich, dass sich die Schlafmuster der Paare aneinander anglichen, und zwar umso stärker, je enger die Beziehung empfunden wurde. Da nur wenige Paare untersucht wurden, lassen sich die Ergebnisse nicht verallgemeinern. Sie liefern aber einen spannenden Hinweis darauf, warum sich Nähe nachts so gut anfühlt.
Nähe, Wärme und das Kuschelhormon
Einen Teil der Erklärung liefert unser Körper selbst. Bei Berührungen und Körperkontakt schüttet er das Hormon Oxytocin aus. Es wirkt beruhigend, baut Stress ab und erleichtert so das Einschlafen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag Oxytocin – wie das Kuschelhormon für entspannten Schlaf sorgt.
Hinzu kommt die Wärme. Schlafmediziner empfehlen für das Schlafzimmer eine Temperatur zwischen etwa 16 und 19 Grad, da der Körper nachts leicht abkühlen muss, um gut durchzuschlafen. Unter einer gemeinsamen Decke wärmen sich zwei Menschen gegenseitig. Es entsteht keine Lücke in der Mitte, durch die kalte Luft zieht, und auch kalte Füße sind schneller vergessen. So lässt sich ein kühles Schlafzimmer mit einem wohlig warmen Bett verbinden.
Eine Decke für zwei: In Deutschland noch die Ausnahme
Wie unterschiedlich Paare in Europa schlafen, zeigt eine repräsentative Umfrage von YouGov im Auftrag des Onlinehändlers Galaxus aus dem Frühjahr 2026. Während in Italien und Frankreich rund vier von fünf Paaren unter einer gemeinsamen Decke schlafen, bevorzugen in Deutschland drei von fünf Paaren getrennte Bettdecken. Den größten Vorteil des gemeinsamen Bettes sehen die Deutschen dabei trotzdem in der Nähe und im Kuscheln.
Ein Detail der Umfrage ist besonders aufschlussreich: In Frankreich, wo die gemeinsame Decke die Regel ist, ärgert sich jede vierte Person über Deckenklau. Das zeigt, woran die Partnerdecke häufig scheitert. Nicht an der Idee, sondern an der Größe. Wer eine gemeinsame Decke möchte, sollte deshalb nicht an der Fläche sparen.
220 x 240 oder 240 x 220 cm?
Die Bettdecke 220 x 240 cm ist 220 cm breit und 240 cm lang. Im Handel finden Sie dieselbe Größe häufig auch unter der Bezeichnung Bettdecke 240 x 220 cm. Üblich ist die Angabe Breite mal Länge, sie wird jedoch nicht von jedem Hersteller gleich verwendet. Ein Blick in die Produktbeschreibung schafft hier schnell Klarheit.
Die großzügige Länge hat einen angenehmen Nebeneffekt: Auch große Menschen haben ausreichend Spielraum und liegen beim Ausstrecken nicht mit den Füßen im Freien. Einen Überblick über alle gängigen Formate finden Sie auf unserer Seite zu Bettdecken.
Für welches Bett eignet sich die große Decke?
Am besten passt die Bettdecke 220 x 240 cm auf Doppelbetten mit 160, 180 oder 200 cm Breite. Auf schmaleren Betten hängt sie seitlich etwas weiter über, was viele Paare als angenehm empfinden, weil beim Umdrehen niemand ohne Decke daliegt. Für ein Bett mit 140 cm Breite ist die Größe dagegen meist zu üppig. Hier ist eine Decke in 200 x 200 cm die bessere Wahl.
Wärmestufe und Bettbezug
Da sich zwei Menschen unter einer Decke gegenseitig wärmen, fühlt sich eine Partnerdecke oft wärmer an als eine Einzeldecke derselben Wärmestufe. Wer nachts schnell schwitzt, greift deshalb besser zu einer etwas leichteren Variante. Welche Wärmestufe zu Ihnen passt, erfahren Sie auf unserer Seite zu Daunendecken.
Beim Bezug gilt: Die Größe muss genau zur Decke passen. Ein zu kleiner Bezug drückt die Füllung zusammen, die Decke verliert an Bauschkraft und wärmt schlechter. Passende Bezüge in 220 x 240 cm finden Sie in unserer Kategorie Bettwäsche.
Wann zwei Decken sinnvoller sind
So schön die gemeinsame Decke ist, sie passt nicht zu jedem Paar. Friert einer schnell, während der andere eher schwitzt, oder haben beide sehr unterschiedliche Schlafzeiten, sind zwei einzelne Decken oft die entspanntere Lösung. Das sagt nichts über die Beziehung aus, sondern nur etwas über unterschiedliche Bedürfnisse in der Nacht.
Unser Tipp für kuschelige Nächte zu zweit:
Probieren Sie es gemeinsam aus. In unserem Home Store in Kraichtal können Sie unsere Daunendecken in 220 x 240 cm vor dem Kauf Probe liegen. Gern beraten wir Sie auch telefonisch unter +49 7250 750.
Denn manchmal braucht es für eine ruhigere Nacht keine neue Routine, sondern einfach genug Decke für zwei.








