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Matratzenberatung: So finden Sie die richtige Matratze für Ihren Schlaftyp

Vom guten Schlaf und dem Weg zur idealen Matratze

Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen, denn Körper und Geist sind auf die nächtliche Ruhephase angewiesen: Während auf kognitiver Ebene Informationen verarbeitet und gespeichert werden, versucht unser Körper über Nacht die arbeitsbedingten Ermüdungserscheinungen des Tages auszugleichen. Dazu sollte der Körper möglichst entspannt liegen können, sodass die Wirbelsäule entlastet und der Druck von den gefährdeten Bandscheiben genommen wird. Wer heute eine Matratze kaufen will, muss sich mit vielen Fragen auseinandersetzen. Wir möchten Ihnen den Weg zur richtigen Matratze erleichtern und das nötige Wissen vermitteln, um einem Fehlkauf vorzubeugen.

 

Matratzen – perfekt auf Ihre Schlafbedürfnisse abgestimmt

Schlafpositionen und Rückenhaltung

So individuell wie Menschen und ihre Schlafgewohnheiten sind, so individuell sollte auch Ihre Matratze sein. Schlafverhalten und körperliche Merkmale spielen eine große Rolle bei der Wahl der richtigen Matratze.

Ihre Schlafpositionen

Rückenschläfer

In dieser Schlafposition lässt sich der Druck sehr gut reduzieren und bei richtiger Einstellung des Bettsystems kann sich die Wirbelsäule über Nacht wieder strecken. Im Gegensatz zu Seitenlage sind die Druckpunkte auf eine größere Fläche verteilt und müssen nicht so tief einsinken.

Seitenschläfer

Seitenschläfer erreichen eine Entlastung, wenn die Matratze im Becken- und Schulterbereich entsprechend nachgibt und an der Lendenwirbelsäule und den Beinen unterstützt – auch das passende Kopfkissen ist für einen entspannten Nacken in der Seitenlage unerlässlich.

Bauchschläfer

Bauchschläfern wird üblicherweise dazu geraten, sich die Seiten- oder Rückenlage anzugewöhnen, denn die Bauchlage gilt als ungesündeste Schlafposition. Mit einem flachen Kopfkissen und einem entsprechend fester eingestellten Bettsystem kann aber auch in der Bauchlage ein komfortabler Schlaf ermöglicht werden.

Einfluss von körperlichen Merkmalen 

Damit der individuellen Körperform durch die Matratze Rechnung getragen werden kann, spielen Körpergröße, Längenverhältnisse und körperliche Ausprägungen eine Rolle bei der Matratzenwahl. Behalten Sie stets im Blick, dass die jeweilige Körperpartie durch die richtige Liegezone abgedeckt wird. Größere und kleinere Menschen sollten deshalb besonders auf ihre übliche Liegeposition im Bett achten und danach die Matratze und die Einstellung des Lattenrostes wählen.

Rückenhaltung

Flacher Rücken

Bei einem flachen Rücken gilt die Devise „weniger ist mehr“. Viele unterschiedlich feste Zonen und starke Unterstützung im Bereich der Lendenwirbelsäule sind eher schädlich. Das subjektive Komfortempfinden sollte bei der Wahl des Härtegrades entscheiden.

Runder Rücken

Um den Druck auf den oberen Rücken minimal zu halten, sollte die Matratze eher höher und weicher gewählt werden. Ein passendes Kopfkissen ist neben der richtigen Matratze entscheidend, um Nackenproblemen entgegenzuwirken.

Hohlkreuz

Sanfte Unterstützung des unteren Rückens schafft hier Abhilfe. Dazu ist es wichtig, dass die stützenden Elemente von Matratze und Lattenrost auf die Körpergröße abgestimmt und entsprechend positioniert sind.

 

Die richtige Matratzenauswahl nach Figurtypen und Wärmetypen

 

Figurtypen

Die Einteilung in Figurtypen ist in der Mode sehr gebräuchlich und kann auch bei der Matratzenwahl behilflich sein. Die Form der Buchstaben steht hierbei für die jeweilige Körperform.

Figurtype Typ A:

A-Typen haben eher schmale Schultern und ein ausgeprägtes Becken. Der Körperschwerpunkt befindet sich hier im Becken- und Oberschenkelbereich. Während das Becken leicht einsinken darf, sollte der Oberschenkelbereich unterstützt werden.

Figurtype Typ H:

Dieser Figurtyp ist üblicherweise schlank und hat eine gleichmäßige Gewichtsverteilung – die Matratze sollte nicht zu fest gewählt werden und gleichmäßig auf Druck nachgeben.

Figurtype Typ O:

Der O-Typ ist normalerweise etwas schwerer und hat seinen Körperschwerpunkt in der Mitte. Hier sollte eine festere Matratze gewählt werden, die dennoch für ein angenehmes Druckverhalten sorgt – das kann beispielsweise durch einen weichen Bezug oder durch eine separate Matratzenauflage erreicht werden.

Figurtype Typ V:

Kennzeichnend für diesen Figurtyp sind breite Schultern und eine schmale Hüfte. Während die Schulterzone ein Einsinken der Schultern ermöglichen sollte, darf der Lendenbereich sanft unterstützt werden.

Figurtype Typ X:

Bei diesem Figurtyp liegen die wesentlichen Druckpunkte im Becken- und Schulterbereich. Eine gleichmäßige Matratze und die richtige Einstellung der Unterfederung bringen hier das gewünschte Komfortergebnis.

Wärmetypen

Wer leicht zum Schwitzen neigt, sollte auf die Atmungsaktivität seiner Matratze achten. Taschenfederkernmatratzen sind hier eine gute Wahl, aber auch moderne Kaltschaummatratzen verfügen über eine gute Durchlüftung.

Menschen, die nachts hingegen leicht frieren, treffen mit einer Viscoschaummatratze eine gute Wahl. Die Wärmerückhaltung von Taschenfederkern- oder Kaltschaummatratzen kann durch einen Topper zusätzlich gesteigert werden.