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10 Tipps gegen die Folgen der Zeitumstellung

Wenn die Uhren von Winterzeit auf Sommerzeit oder umgekehrt wechseln, kann das unseren biologischen Rhythmus vorübergehend aus dem Takt bringen. Speziell der Wechsel auf die Sommerzeit macht vielen Menschen zu schaffen. Am 25. März 2018 werden die Uhren in der Nacht von 2 Uhr auf 3 Uhr, also eine Stunde nach vorne, gestellt. Wir "verlieren" eine Stunde und der Tag verkürzt sich zunächst auf 23 Stunden. Denn das frühe Einschlafen gelingt uns oft nicht auf Anhieb.

Laut aktueller Umfragen wollen 70 Prozent der Deutschen ihre Uhren gar nicht mehr verstellen. Sie verspüren wenig Lust auf die oftmals folgenden Schlafprobleme. Diese werden durch einen massiven Eingriff in den Biorhythmus ausgelöst, der weit über den Fakt hinausgeht, dass sie mal in einer Nacht eine Stunde weniger Schlaf bekommen.

Warum gibt es die Zeitumstellung?

Die Zeitumstellung, wie wir sie heute kennen, wurde in Deutschland 1980 eingeführt. Damals war die Überlegung, dass die Menschen so das Tageslicht besser nutzen und im Endeffekt Energie einsparen. Doch dieser Punkt ist heute stark umstritten. Experten gehen von keiner nennenswerten Reduzierung des Energiebedarfs durch die Zeitumstellung aus.

Dass die Zeitumstellung trotzdem seinen festen Platz in unserem Kalender behält, hat hauptsächlich politisch-ökonomische Gründe. Denn eine Richtlinie der Europäischen Union (EU) regelt die Zeitumstellung im Großteil Europas. Auch einige assoziierte Staaten, wie die Schweiz, der Europäische Wirtschaftsraum außer Island und einige andere Länder verwenden die dort festgeschriebene Regelung.

Daher ist es – laut Gesetzgeber – für das Funktionieren des EU-Binnenmarktes von wesentlicher Bedeutung, dass die Sommerzeit einheitlich in der gesamten Gemeinschaft festgelegt wird. Die Bundesregierung hält also an der Sommerzeit fest, sofern nicht die EU-Mitgliedstaaten gemeinsam beschließen, die Sommerzeit abzuschaffen. Und das ist zurzeit nicht abzusehen.

Welche Folgen hat die Zeitumstellung?

Schlafstudien bestätigen, dass nahezu jeder Vierte nach der Zeitumstellung unter gesundheitlichen Problemen leidet. Die Folgen kommen einer Art von Mini-Jetlag gleich: Die Symtome ähneln jenen, die wir nach dem Überfliegen von mehreren Zeitzonen erleben. Wir fühlen uns schlapp und müde, leiden unter Appetitlosigkeit, haben Einschlafprobleme bis hin zu massiven Schlafstörungen.

In den ersten Tagen nach der Zeitumstellung nehmen dann auch Auto- und Arbeitsunfälle merklich zu.

Oft verschwinden diese Beschwerden nach wenigen Tagen wieder. Aber die Zeitumstellung kann auch schwerwiegendere Folgen für die Gesundheit haben. Konzentrationsprobleme und depressive Verstimmungen sind keine Seltenheit.

Gerade die innere Uhr der sogenannten Eulen – also von Menschen, die spät ins Bett gehen und morgens länger schlafen – bleibt dauerhaft in der Winterzeit hängen. Ihr Schlafrhythmus richtet sich nach der saisonalen Entwicklung des Sonnenaufgangs und nicht nach einer künstlichen Sommerzeit. Die Zeitumstellung bringt den Körper aus dem natürlichen Takt.
Unsere innere Uhr wird letztlich durch das Tageslicht gestellt. Insofern entspricht die Umstellung auf die Sommerzeit eigentlich unseren physiologischen Bedürfnissen, da es ja auch früher hell wird. Das Problem bei der Umstellung ist einfach, dass es so plötzlich passiert.

10 Tipps gegen die Folgen der Zeitumstellung

1. Laut Schlafforschung bereiten wir uns auf die Sommerzeit am besten vor, indem wir schon die Tage vor der Umstellung uns auf diese vorbereiten. Das bedeutet, wir gehen bei der Winter-Sommer-Umstellung stufenweise früher ins Bett und stehen entsprechend früher auf: Zuerst eine Viertelstunde, dann eine halbe und zuletzt eine Dreiviertelstunde. So stellen wir uns schleichend auf die fehlende Stunde ein. 

2. Den Körper möglichst dem natürlichen Wechsel von Licht und Dunkelheit aussetzen: So lässt sich die Ausschüttung des für den biologischen Rhythmus wichtigen Hormons Melatonin positiv beeinflussen. Es wird im Hellen gedrosselt und in der Finsternis angeregt.

3. Spaziergänge helfen, den Organismus umzustellen: Bei extremer Tagesmüdigkeit kann ein Spaziergang an frischer Luft wahre Wunder bewirken. Das Tageslicht führt zu einer erhöhten Serotonin- und daraus folgender Melatonin-Ausschüttung. Das Melatonin reguliert den Schlaf- und Wachrhythmus. Viel Tageslicht sorgt also für eine sinnvolle Regulation, macht wach und auch abends, wenn das Licht dann fehlt, müde - ebenso wie die Bewegung in frischer Luft. Gerade zur Zeitumstellung ist es also sinnvoll, viel Zeit draußen zu verbringen. Künstliche Beleuchtung hat nicht annähernd die Helligkeit von Tageslicht.

4. Den Zeitpunkt der Mahlzeiten sollten wir schrittweise nach vorne schieben und zudem ausgedehnte, fette bzw. schwer verdauliche Speisen möglichst ganz weglassen, um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten. Kaffee, Tee oder andere aufputschende Getränke sollten wir drei Stunden vor dem Schlafengehen am Abend vermeiden.

5. Zudem sollten wir keinesfalls versuchen, den Schlaf zu erzwingen. Denn gerade wenn wir unbedingt schnell einschlafen wollen, bleiben wir meist wach. Wichtig beim Einschlafen ist es, unangenehme Gedanken bzw. Stressfaktoren wegzuschieben und bewusst zu entspannen. Viele weitere hilfreiche Tipps gibt es hier: Wie kann ich besser ein- und durchschlafen?

6. Auf Mittagsschlaf verzichten und dafür nur eine Erholungspause einlegen: So kann sich unsere innere Uhr leichter wieder einpendeln und man schläft nachts besser.

7. Wenn Sie erfahrungsgemäß stark auf die Zeitumstellung reagieren, sollten Sie, wenn es möglich ist, das Auto stehen lassen und bei der Arbeit und auch zu Hause potentiell gefährliche Tätigkeiten vermeiden. Denn Studien belegen eine erhöhte Unfallgefahr insbesondere für die ersten Tage nach der Umstellung auf die Sommerzeit.

8. Den Kalender in den ersten drei Tagen nach der Zeitumstellung nicht zu voll zu packen: So vermeiden wir nach Möglichkeit sehr frühe Termine und auch am späten Abend. Gönnen wir uns einen sanften Übergang in die neue Zeit!

9. Sie können auch rezeptfreie pflanzliche oder homöopathische Mittel einnehmen. Denn diese können dazu beitragen, das vegetative Nervensystem zu beruhigen und dadurch leichter in den Schlaf zu finden. Kleine Kräuter können helfen: Baldrian wirkt schlaffördernd. Magnesium und Calcium beruhigen das Nervensystem, senken den Blutdruck, und entspannen Arterien. Hopfen gilt als natürliches Sedativum, allerdings nicht in Kombination mit Alkohol. L-Theanin in grünem Tee unterstützt einen ruhigen Schlaf.

10. Und auch Düfte sorgen für das richtige Schlafambiente. Die beste Kombination dafür ist unser Zirberella-Sortiment, denn hier vereinen sich Duft, Schlaf und viele andere Vorteile perfekt miteinander. Mehr darüber können Sie in unserem Zirberella-Blogbeitrag nachlesen. Als alte Hausmittel gelten auch der Duft eines frischen Apfels oder von Lavendelblüten neben dem Bett, der zur Entspannung beiträgt. Auch Aromaöle wie Zirbenöl verströmen einen beruhigenden und entspannenden Duft.