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Kinder: Schlafen ist erlernbar – klare Regeln helfen

Schlafbedarf bei Kindern – klare Regeln helfen

Das Problem ist vielen Eltern bekannt: Gerade Kinder in der Grundschule wollen abends oft nicht schlafen. Dadurch droht Schlafmangel, der sich direkt auf die Schulleistungen und die Entwicklung des Kindes auswirken kann. Denn grundsätzlich ist der Spruch „Schlaf macht schlau!“ bei Kindern richtig. Das Gehirn der 6- bis 10-jährigen wandelt – effektiver als Erwachsene – während des Schlafs unbewusst am Tag erlernte Erkenntnisse in Wissen um. Auch wenn der Schlafbedarf bei Kindern individuell ist, sollte man als Schlafdauer für Kinder im Grundschulalter ca. 9 bis 10 Stunden Schlaf einrechnen. Aber wie kann man seinen Kindern den Schlafbedarf verständlich machen? Welche Regeln und Rituale helfen, dass das Zubettgehen nicht zur täglichen Qual wird? Ist es Kindern tatsächlich möglich, das Schlafen zu erlernen und den Rhythmus autonom zu bestimmen? Die Schlafforschung sagt ja und gibt Ratschläge und Tipps.

Klare Regeln und Zeiten für das Zubettgehen definieren

Mit dem Kind sollten feste Zeiten abgestimmt werden, wann es schlafen geht. Dadurch werden tägliche Diskussionen umgangen. Aber eigenverantwortliches Handeln und kleine Freiheiten sollten den Kindern auch nach dem Zubettgehen gewährt werden. Im eigenen Schlafzimmer ist ein Buch lesen oder eine geeignete CD hören, ohne andere zu stören, durchaus sinnvoll. Auch das Kuscheltier als täglicher Schlafbegleiter gehört sicherlich dazu. Das abendliche Schlafritual ist so kein Zwang mehr, das Kind lernt, mehr und mehr autonom einen Schlafrhythmus selbst zu bestimmen. Natürlich kann bei jüngeren Kindern auch mal das klassische Ritual einer Gute-Nacht-Geschichte eingestreut werden. Die Schlafroutine darf am Wochenende aufgeweicht und dem Kind mehr Freiheiten gewährt werden. Ganz wichtig: Man sollte das Zubettgehen nie als Strafmaßnahme einsetzen. Kinder sollten den Schlaf positiv sehen und ihn mit etwas Schönem, Beruhigendem verbinden.

Den Tagesablauf des Kindes analysieren, auf die Sorgen der Kinder achten und eingehen

Bei Schlafmangel bzw. schlechten Einschlafverhalten des Kindes ist es ratsam, den Tagesablauf genauer zu hinterfragen. Ein Grund ist oft mangelnde Bewegung, sodass Kinder körperlich nicht ausreichend belastet sind und daher abends keine Müdigkeit verspüren. Ganz alltägliche Probleme und Sorgen verhindern zudem ein natürliches Schlafverhalten von Kindern. Dazu gehören genauso Schulstress, Probleme mit den Hausaufgaben und Prüfungsängste wie Sorgen durch Sport- und Freizeitaktivitäten bzw. Streit mit Freunden oder Mitschülern. Auch das Essverhalten sollte hinterfragt werden. Zu einseitige Ernährung wirkt sich auf Dauer auch nachteilig auf das Schlafverhalten aus. Mit den Kindern den Tag Revue passieren lassen und dabei genau zuhören, ist für Eltern daher sehr wichtig. Das Gespräch sollte aber nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen geführt werden, sondern besser ein oder zwei Stunden vorher. Dann hat ein Kind auch nach emotionalen Gesprächen genug Zeit, sich zu beruhigen.

Elektronische Bildschirm-Medien abschalten

Kinder im Grundschulalter sind oft nicht nur daran gewöhnt, täglich fernzusehen. PC, Tablets und Handys gehören auch schon für junge Kinder zum täglichen Medienkonsum. Im Bett sollte man den Kindern aber die Benutzung von keinem dieser wachhaltenden und oftmals aufwühlenden elektronischen Medien mehr gestatten bzw. zumuten. Und vor dem Zubettgehen ist es ratsam, für das Kind emotional belastende Sendungen bzw. Spiele zu vermeiden. Diese können nicht nur bei emotionalen Kids den Schlaf massiv verzögern. Generell sollte eine Pause von etwa ein bis zwei Stunden zwischen dem Ausschalten von TV und PC und dem Einschlafen eingeplant werden.

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