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Schnarchen: Belastung für Gesundheit und Partnerschaft

Die Chancen, einen stillen Schläfer fürs Leben zu finden, sind gering: Fast jeder dritte Deutsche schnarcht und stört damit häufig die Nachtruhe des Bettpartners. Wie Schnarchen entsteht, wie gefährlich es sein kann und was man dagegen unternehmen kann, erklären wir im Folgenden.

Was sind die Ursachen für Schnarchen?

Die Schnarchgeräusche bilden sich durch die Vibration weicher Gewebeteile im Rachenraum, wenn Luft mit relativ hoher Geschwindigkeit daran vorbeiströmt. Vor allem das Gaumensegel – ein beweglicher Bereich am oberen Gaumen, an dessen Ende sich das Zäpfchen befindet – gerät in Schwingung. Es entstehen knarzende, röchelnde sowie sägende Geräusche.

Auch ein kurzer Unterkiefer und große Rachenmandeln können das Schnarchen begünstigen. Das Problem kann aber auch in der Nase liegen. Sie kann verengt sein, weil Polypen an der Nasenschleimhaut wachsen. Das Schnarchen kann auch durch einen Schnupfen oder eine schiefe Nasenscheidewand hervorgerufen werden. Was auch immer die Nase dicht macht, es führt dazu, dass man durch den Mund atmet. Rutscht dann die Zunge zurück, geht das Schnarch-Spektakel los.

Die Schnarchhäufigkeit steigt mit dem Alter, denn mit den Jahren werden Muskeln und Gewebe im Schlund schlaff. 60 Prozent aller Männer und 40 Prozent aller Frauen über 60 Jahre schnarchen. Gesundheitsschädlich ist normales Schnarchen in der Regel nicht. Nur zwei bis acht Prozent der Deutschen haben gefährliche Atemaussetzer.

Nur zwei bis acht Prozent der Deutschen leiden unter Schlafapnoe

Lautes und unregelmäßiges Schnarchen ist in der Regel ein erster Hinweis auf Schlafapnoe. Der Begriff Apnoe stammt aus dem Griechischen und bedeutet Atemstillstand. Da bei Schlafapnoe die Atmung im Schlaf nicht einwandfrei funktioniert, schlafen Betroffene schlecht. Schlafapnoe kann außerdem zu Tagesschläfrigkeit führen und der Auslöser für Bluthochdruck, Herzversagen sowie Herz- und Schlaganfälle sein.
Bei lautem und regelmäßigem Schnarchen, das in jeder Körperlage auftritt, sollte grundsätzlich ein Arzt hinzugezogen werden. Schlafmediziner sind heute in der Lage, Atmungsstörungen bereits in frühen Stadien zu erkennen. Je früher sie behandelt werden, umso erfolgreicher ist eine Behandlung meist. Das gilt im Besonderen für potentiell lebensbedrohliche Folgeerkrankungen der Schlafapnoe.
Risikofaktoren für Schlafapnoe sind Übergewicht, Rauchen, Alkohol, Allergien, Nasenscheidewandverkrümmung, ein vergrößerter Halsumfang und Schilddrüsenunterfunktion.

Was hilft gegen Schnarchen?

Die Auswahl an angeblichen Wundermitteln gegen nerviges Schnarchen ist riesig: Sprays, Schnuller und Öle versprechen Linderung oder sogar die Lösung des Problems. Viele Angebote sind teuer, ohne dass sie dem Schnarcher unbedingt helfen.

Es gibt jedoch auch Methoden gegen Schnarchen, mit deren Hilfe man die Lärmbelästigung vielleicht auf ein erträglicheres Maß herunterfahren kann.
Am besten geht man immer zur gleichen Uhrzeit ins Bett – und zwar weder hungrig noch mit zu vollem Magen. Das Schlafzimmer sollte ruhig, dunkel und kühl sein. Vor dem Schlafen sollte man auf alkoholische sowie Beruhigungs- und Schlafmittel verzichten – sie entspannen die Muskeln der Atemwege zusätzlich.

Meist reicht es schon, die Schlafposition zu ändern. Wenn man auf dem Rücken liegt, ist das Risiko größer, dass die Zunge und der Unterkiefer zurückrutschen. Das blockiert den Luftweg. Ein Nackenstützkissen könnte die Schlafposition zudem verbessern. Hier bieten wir Ihnen eine umfangreiche Auswahl an.

Wer wegen einer schiefen Nasenwand schnarcht, dem können Nasenklammern helfen. Sie weiten die Nasenflügel und erleichtern so das Atmen. Möglicherweise ist die Nase nachts auch wegen einer Hausstauballergie verstopft. Dann sind Bettwaren mit einer Füllig aus antiallergischen Synthetikfasern ratsam. Das billerbeck-Sortiment bietet eine Vielzahl von geeigneten Produkten für Allergiker im Fasersegment, z.B.: Faserdecke: CONCERTO, hygienische Frische durch den eingearbeiteten Silberanteil in der Füllung, temperatur- und feuchtigkeitsausgleichend für exklusiven Schlafkomfort.

Bringt das alles nichts, sollten drastischere Maßnahmen gegen Schnarchen in Betracht gezogen werden: Für hartnäckige Schnarcher haben Ärzte Unterkieferschienen erfunden. Sie sollen den Kiefer stabilisieren. Unter Umständen lässt sich das lästige Nachtkonzert in schweren Fällen auch durch eine Operation abstellen. Wenn es keinen medizinisch wichtigen Grund für einen Eingriff gibt, sollte eine Operation aber immer die letzte Möglichkeit sein.

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