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Zeitumstellung: Die besten Eselsbrücken und Merksprüche

Zeitumstellung leicht gemacht: Entdecken Sie die besten Eselsbrücken und Merksprüche für Sommer- und Winterzeit und erfahren Sie, was das für Ihren Schlaf bedeutet.
billerbeck Blog Zeitumstellung Merksprüche

Zweimal im Jahr dasselbe Spiel: Werden die Uhren nun vor- oder zurückgestellt? Im Frühjahr werden sie eine Stunde vorgestellt, im Herbst eine Stunde zurück. Wer sich das nur schwer merken kann, dem hilft eine einfache Eselsbrücke: Die Gartenmöbel kommen im Frühjahr VOR das Haus und im Herbst wieder ZURÜCK. Daneben gibt es einige weitere, zum Teil ziemlich originelle Merksprüche zur Zeitumstellung. Wir stellen sechs davon vor und erklären, welche Uhren sich von selbst umstellen. Und was bedeutet die Zeitumstellung für unseren Schlaf? Auch darauf gehen wir ein, denn schließlich braucht unsere innere Uhr meist etwas länger als der Wecker, um sich an die neue Zeit zu gewöhnen.

Wann wird die Uhr vor- und wann zurückgestellt?

Die Sommerzeit beginnt in Deutschland immer am letzten Sonntag im März. In dieser Nacht springen die Zeiger von 2 auf 3 Uhr. Uns geht also eine Stunde verloren. Am letzten Sonntag im Oktober kehren wir zur Winterzeit zurück. Dann werden die Uhren von 3 auf 2 Uhr zurückgestellt und wir bekommen die zuvor verlorene Stunde wieder.

Die Termine für die Zeitumstellung 2026, 2027 und 2028 sind:

JahrSommerzeit – Uhr vorstellenWinterzeit – Uhr zurückstellen
2026Sonntag, 29. März 2026Sonntag, 25. Oktober 2026
2027Sonntag, 28. März 2027Sonntag, 31. Oktober 2027
2028Sonntag, 26. März 2028Sonntag, 29. Oktober 2028

Übrigens ist die Winterzeit unsere eigentliche Normalzeit, offiziell Mitteleuropäische Zeit (MEZ) genannt. Während der Sommerzeit werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Dadurch geht die Sonne nach der Uhr später unter und wir können die langen Sommerabende besser nutzen.

Die besten Eselsbrücken zur Zeitumstellung

Ob bildhafte Vergleiche, Wortspiele oder einfache Zahlenfolgen, es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten, sich die Zeitumstellung zu merken. Wir haben sechs besonders einprägsame Eselsbrücken zusammengestellt.

1. Die Gartenmöbel-Regel: Im Frühjahr VOR, im Herbst ZURÜCK

Im Frühjahr kommen die Gartenmöbel VOR das Haus, im Herbst werden sie wieder ZURÜCK in den Schuppen geräumt. Mit dieser einfachen Regel lässt sich auch die Zeitumstellung merken. Wer keinen Garten besitzt, kann sich alternativ die Stühle eines Straßencafés vorstellen. Im Frühjahr werden sie vor die Tür gestellt, im Herbst wieder hereingeholt.

2. Spring forward, fall back

Dieser englische Merkspruch ist ein schönes Wortspiel. „Spring“ bedeutet sowohl Frühling als auch springen, während „fall“ im amerikanischen Englisch für Herbst steht, gleichzeitig aber auch fallen bedeutet. Die Uhr springt im Frühjahr also eine Stunde nach vorne und fällt im Herbst wieder zurück.

3. Die Thermometer-Regel: Im Sommer PLUS, im Winter MINUS

Im Sommer klettern die Temperaturen auf dem Thermometer nach oben, im Winter fallen sie wieder. Genauso verhält es sich mit der Uhrzeit: Im Frühjahr wird die Uhr eine Stunde vorgestellt, im Herbst eine Stunde zurückgestellt. Man merkt sich also: Steigende Temperaturen bedeuten eine Stunde vor, sinkende Temperaturen eine Stunde zurück.

4. Die 2-3-2-Regel

Hier braucht man sich lediglich drei Zahlen zu merken: 2-3-2. Im Frühjahr springt die Uhr nachts von 2 auf 3 Uhr, im Herbst geht es von 3 Uhr zurück auf 2 Uhr. Einfacher geht es kaum – besonders für Menschen, die sich Zahlenfolgen gut einprägen können.

5. Immer dem Sommer entgegen

Eine besonders praktische Eselsbrücke, die ganz ohne Zahlen auskommt: Im Frühjahr liegt der Sommer noch vor uns, deshalb wird die Uhr vorgestellt. Im Herbst liegt er bereits hinter uns, weshalb wir die Uhr zurückstellen. Man orientiert sich also immer daran, wo der Sommer im Jahresverlauf liegt.

6. Die Schlaf-Regel: Im Frühjahr eine Stunde weniger, im Herbst eine Stunde mehr

Diese Eselsbrücke dürfte vor allem Langschläfern gefallen. Mit dem Beginn der Sommerzeit verlieren wir rechnerisch eine Stunde Schlaf, bei der Rückkehr zur Winterzeit bekommen wir sie zurück. Ob wir deshalb tatsächlich länger schlafen, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Schließlich richtet sich unser Schlafrhythmus nach unserer inneren Uhr und weniger nach den Zeigern auf dem Wecker.

Warum wird die Uhr mitten in der Nacht umgestellt?

Die Zeitumstellung findet mitten in der Nacht statt, weil zu dieser Uhrzeit vergleichsweise wenige Menschen unterwegs sind. Die meisten schlafen, Geschäfte sind geschlossen und auch im öffentlichen Verkehr ist weniger los. So lässt sich die Uhrzeit ändern, ohne den Alltag allzu sehr durcheinanderzubringen.

Dass die Uhren im Frühjahr um 2 Uhr und im Herbst um 3 Uhr umgestellt werden, ist ebenfalls kein Zufall. Der Wechsel erfolgt innerhalb der EU einheitlich um 1 Uhr koordinierter Weltzeit (UTC). In Deutschland entspricht das im Frühjahr 2 Uhr MEZ und im Herbst 3 Uhr MESZ.

Welche Uhren stellen sich automatisch auf Sommer- oder Winterzeit um?

Smartphones, Tablets, Computer und Smartwatches stellen sich normalerweise automatisch auf Sommer- und Winterzeit um, sofern die entsprechende Funktion aktiviert ist. Früher musste man bei der Zeitumstellung noch durchs ganze Haus gehen und sämtliche Uhren von Hand verstellen. Heute erledigen das viele Geräte ganz von allein.

Auch Funkuhren stellen sich selbstständig um. Sie empfangen ein Zeitsignal, das in Deutschland von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) bereitgestellt wird. Voraussetzung ist allerdings, dass die Uhr das Signal zuverlässig empfangen kann.

Bei klassischen Armbanduhren, analogen Wanduhren und zahlreichen Haushaltsgeräten sieht die Sache anders aus. Besonders Backöfen, Mikrowellen und ältere Autoradios müssen häufig noch von Hand umgestellt werden.

Ein kurzer Kontrollblick nach der Zeitumstellung lohnt sich deshalb. Schließlich möchte niemand am Montagmorgen versehentlich eine Stunde zu früh oder zu spät aufstehen.

Eine Stunde mehr Schlaf – stimmt das wirklich?

Die Zeitumstellung im Herbst schenkt uns rechnerisch eine zusätzliche Stunde, aber nicht zwangsläufig mehr Schlaf. Unsere innere Uhr lässt sich schließlich nicht einfach per Knopfdruck umstellen. Wenn sie noch dem alten Rhythmus folgt, können Müdigkeit und Schlafprobleme auftreten. Die kurzfristigen Beschwerden erinnern mitunter an einen Jetlag. Deshalb spricht man auch von einem sogenannten „Mini-Jetlag“.

Wer beispielsweise normalerweise um 7 Uhr morgens aufwacht, könnte nach der Zeitumstellung bereits um 6 Uhr wach sein. Der Körper orientiert sich zunächst weiterhin am gewohnten Rhythmus. Besonders Frühaufsteher haben deshalb mitunter Schwierigkeiten, sich an die Winterzeit zu gewöhnen.

Im Frühjahr sieht es anders aus. Durch das Vorstellen der Uhr verkürzt sich die Nacht und viele Menschen müssen früher aufstehen, als es ihrem natürlichen Schlafrhythmus entspricht. Entsprechend müde und unausgeschlafen fühlen sie sich dann häufig am nächsten Morgen.

Wer empfindlich auf die Zeitumstellung reagiert, kann bereits einige Tage vorher damit beginnen, seine Schlafenszeiten schrittweise anzupassen. Im Herbst geht man dafür etwas später ins Bett, im Frühjahr entsprechend früher. Auch regelmäßige Schlafenszeiten und ausreichend Tageslicht helfen unserer inneren Uhr dabei, sich auf den veränderten Tagesrhythmus einzustellen.

Weitere Informationen zu den Auswirkungen auf unseren Schlaf finden Sie in unseren Blogbeiträgen zur Zeitumstellung auf Sommerzeit und zur Zeitumstellung auf Winterzeit.

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