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Zeitumstellung auf Sommerzeit – wie lange tun wir uns das noch an?

Zeitumstellung auf Sommerzeit – wie lange tun wir uns das noch an?

Das Ende der halbjährlichen Zeitumstellung ist immerhin in Sicht. Sie wird jedoch voraussichtlich nicht vor 2021 kommen, obwohl sich die meisten EU-Mitgliedsstaaten über die Abschaffung einig sind. Wie man bis dahin am besten mit dem unliebsamen Mini-Jetlag umgeht, erfahren Sie hier.

Wann wird die Uhr umgestellt?

Sie steht wieder vor der Tür: am 31. März 2019 wird um zwei Uhr nachts die Uhr um eine Stunde auf drei Uhr vorgestellt und dies zum Ärger der meisten Bürger. 70 % der Deutschen wollen ihre Uhren gar nicht mehr eine Stunde nach vorne verstellen. Sie verspüren wenig Lust auf die oftmals folgenden Schlafprobleme. Diese werden durch einen massiven Eingriff in den Biorhythmus ausgelöst, der weit darüber hinausgeht, dass man in nur einer Nacht eine Stunde weniger Schlaf bekommt.

Jede Zeitumstellung ist wie ein Mini-Jetlag

Schlafstudien bestätigen, dass nahezu jeder Vierte nach der Zeitumstellung unter gesundheitlichen Problemen leidet. Die Folgen kommen einer Art von Mini-Jetlag gleich: Man fühlt sich schlapp und müde, hat Einschlafprobleme bis hin zu massiven Schlafstörungen.

Oft verschwinden diese Beschwerden nach wenigen Tagen wieder. Aber die Zeitumstellung kann auch schwerwiegendere Folgen für die Gesundheit haben. Konzentrationsprobleme und depressive Verstimmungen sind keine Seltenheit. Gerade die innere Uhr der sogenannten „Eulen“, also der Menschen, die spät ins Bett gehen und morgens länger schlafen, bleibt dauerhaft in der Winterzeit hängen. Ihr Schlafrhythmus richtet sich nach der saisonalen Entwicklung des Sonnenaufgangs und nicht nach einer künstlichen Sommerzeit. Die Zeitumstellung bringt den Körper aus dem natürlichen Takt.

Warum gibt es eigentlich immer noch eine Zeitumstellung?

Die Zeitumstellung, wie wir sie heute kennen, wurde in Deutschland 1980 eingeführt. Damals wollte man das Tageslicht besser nutzen und Energie einsparen. Doch der Nutzen ist heute umstritten. Experten gehen von keiner nennenswerten Reduzierung des Energiebedarfs durch die Zeitumstellung aus.
Dass die Zeitumstellung trotzdem seinen festen Platz in unserem Kalender behält, hat hauptsächlich politisch-ökonomische Gründe. Denn eine Richtlinie der Europäischen Union regelt die Zeitumstellung im Großteil Europas. Auch einige assoziierte Staaten, wie die Schweiz, der europäische Wirtschaftsraum außer Island und einige andere Länder verwenden die dort festgeschriebene Regelung. Daher ist es – laut Gesetzgeber – für das Funktionieren des EU-Binnenmarktes von wesentlicher Bedeutung, dass die Sommerzeit einheitlich in der gesamten Gemeinschaft festgelegt wird. Zum Glück ist mittlerweile Bewegung in die Sache gekommen, eine EU-weite Abschaffung ist für die nächsten Jahre absehbar – wenn alle mitmachen.

Tricks gegen die Folgen der Zeitumstellung im Sommer

Laut Schlafforschung bereitet man sich auf die Sommerzeit am besten vor, indem man schon die Tage vor der Umstellung früher ins Bett geht. Den Zeitpunkt der Mahlzeiten sollte man schrittweise nach vorne schieben und zudem fette bzw. schwer verdauliche Speisen möglichst ganz weglassen, um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten.

Zudem sollte man keinesfalls versuchen, den Schlaf zu erzwingen. Denn gerade wenn man unbedingt schnell einschlafen möchte, bleibt man meist wach. Wichtig beim Einschlafen ist es, unangenehme Gedanken bzw. Stressfaktoren wegzuschieben und bewusst zu entspannen. Kommen Sie gut in die Sommerzeit!

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