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Sekundenschlaf – wenn Einschlafen zur Gefahr wird

Sekundenschlaf – wenn Einschlafen zur Gefahr wird

So schön das Schlafen gemeinhin auch ist, so gefährlich kann es in manchen Situationen sein. Der sogenannte Sekundenschlaf ist im Straßenverkehr einer der Hauptgründe für Unfälle verschiedenster Art. Da dabei oft auch Menschen zu Schaden und im schlimmsten Falle zu Tode kommen, ist es wichtig, einen drohenden Sekundenschlaf bereits frühzeitig zu erkennen und ihm erfolgreich entgegenzuwirken.

Welche Ursachen hat Sekundenschlaf?

Der Auslöser für unbewusstes und kurzes Einschlafen ist in der Regel große Müdigkeit. Diese kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Wer über längere Zeit zu wenig oder zu schlecht schläft, ist tagsüber müde und schlapp. Wer während seiner üblichen Schlafenszeit hinter dem Steuer sitzt oder arbeiten muss, hat oft mit starker Müdigkeit zu kämpfen, die zu Sekundenschlaf führen kann. Insbesondere Schichtarbeiter haben aufgrund unregelmäßiger Arbeits- und Ruhezeiten häufig Probleme mit anhaltender Übermüdung.
Auch lange Autofahrten ohne Unterbrechungen können schläfrig machen und damit besonders gefährlich sein. Doch nicht immer ist Tagesmüdigkeit durch äußere Einflüsse begründet. Auch Krankheiten können das Schlafverhalten und die Schlafqualität maßgeblich negativ beeinflussen. So kann auch das Schlafapnoe-Syndrom ein Auslöser für Sekundenschlaf sein.

Wie kündigt sich ein Sekundenschlaf an?

Unser Körper sendet uns ganz eindeutige Signale, wenn wir besonders müde sind. Wir gähnen häufig, unsere Augen fühlen sich gereizt und unsere Lider schwer an, wir beginnen leicht zu frieren. All dies sind typische Zeichen dafür, dass wir sehr müde sind. Beim Autofahren zeugt darüber hinaus eine vermehrte Unachtsamkeit, ein starres Fixieren der Fahrspur sowie eine unruhige und unkoordinierte Fahrweise neben anderen Faktoren zu den charakteristischen Symptomen einer überbordenden Müdigkeit. Diese kann schnell in einem Sekundenschlaf enden. Ähnlich wie Alkoholgenuss führt starke Schläfrigkeit am Steuer zu einer deutlich verminderten Reaktionsfähigkeit.

Deshalb ist es überaus wichtig, die körperlichen und geistigen Signale von starker Übermüdung rechtzeitig zu erkennen und ihnen erfolgreich entgegenzuwirken. Doch nicht immer sinkt der Betroffene schlafend in sich zusammen und verfällt in Sekundenschlaf. Tückischerweise kann der Sekunden- oder Mikroschlaf auch bei wach und erholt wirkenden Personen mit geöffneten Augen auftreten.

Schlafen im Straßenverkehr: die unbewusste Gefahr

Gerade am Steuer ist das Einschlafen überaus gefährlich. Denn bereits wenige Sekunden im Schlafzustand bedeuten, dass man eine nicht unbeträchtliche Fahrtstrecke zumeist in hohem Tempo sozusagen blind zurücklegt. Zum Beispiel werden bei einer Fahrtgeschwindigkeit von 120 Kilometern pro Stunde innerhalb von nur einer Sekunde bereits über 30 Meter zurückgelegt. Damit birgt ein Sekundenschlaf ein erhebliches Risiko für den Autofahrer selbst, seine Fahrzeuginsassen sowie alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Sekundenschlaf: Was kann man dagegen tun?

Die Lösung bei Sekundenschlaf ist einfach: ausreichend und gut schlafen, um einen möglichst hohen Erholungsfaktor zu erzielen. Eine hervorragende Schlafhygiene mit regelmäßigen Zubettgehzeiten und an die eigenen Bedürfnisse angepasste Bettwaren sind ein wichtiger Schritt hin zu gutem und erholsamem Schlaf.

Bei längeren Autofahrten empfiehlt es sich, regelmäßig Pausen einzulegen – am besten alle zwei Stunden. Bewegung und frische Luft helfen während der Rast ebenso wie ein kurzes Nickerchen von maximal 20 Minuten. Ein sogenannter Powernap sorgt für eine verbesserte Konzentration und Leistungsfähigkeit. Damit eignet sich der bewusste Kurzschlaf auch für alle, die tagsüber von einer großen Müdigkeit übermannt werden und dringend Erholung und Frische brauchen.

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